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Was ist PET? Geschichte, Herstellung, Verwendung, Alternativen
PET im Vergleich.
Vergleicht man die Herstellung einer 500-ml-Flasche aus Kunststoff mit der eines 500-ml-Gebindes aus alternativen Materialien zeigt sich, dass bei der Produktion der Plastikflasche weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Die schlechteste Ökobilanz weisen laut Veolia-Studie Glasflaschen auf.
Die Verteilung der Kohlenstoffdioxidemissionen bei Kunststoffprodukten zeigt, dass das größte Einsparpotenzial bei der Werkstoffherstellung liegt, denn 61 Prozent der Treibhausgase werden in dieser Phase ausgestoßen. Durch Recycling, also die Verwendung von recyceltem Material, können die Kohlenstoffdioxidemissionen von Kunststoffartikeln stark reduziert werden. Eine 330-ml-Flasche mit einem geringen Anteil an rPET entspricht etwa 196 bis 330 Gramm Kohlendioxid im gesamten Lebenszyklus. Setzt man hingegen einen hohen Anteil an recyceltem Material ein, sinkt der Wert auf lediglich 35-85 Gramm. Je leichter die Flasche, desto besser für die Umwelt. Ökologisch vorteilhaft gegenüber alternativen Verpackungsmaterialien sind Kunststoffprodukte insbesondere auch dank ihres geringen Gewichts.
Besonders auffallend ist die Differenz zu Glasflaschen: Während eine 500-ml-Glasflasche im Schnitt rund 260 Gramm auf die Waage bringt, wiegt ein PET-Behälter derselben Größe dagegen lediglich knapp 13 Gramm.